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Coaching und Coaching-Ausbildung

Training, Coaching, Beratung und Therapie: Selten werden diese Begriffe sauber voneinander getrennt. Gemeinsam ist ihnen, dass es sich um eine Beziehung zwischen einem Experten und einem Kunden / Klienten / Patient handelt.

Training

Im Training werden bestimmte Fähigkeiten durch einen Experten (Trainer) vermittelt und unter dessen Anleitung geübt, wie beispielsweise im Sport (Krafttraining, Fitness-Training), in der Psychotherapie (Autogenes Training, siehe Glossar) und in der Physiotherapie (krankengymnastisches Training). Zu den Trainings zählen auch Führungskräftetrainings, Rhetorik-Trainings, Schlagfertigkeitstraining, Stimmtraining für Schauspieler und ähnliches.

Ziel des Trainings ist die Einübung, Erhaltung und Verbesserung bestimmter Fähigkeiten. Der Trainingsteilnehmer übt dabei nach ganz konkreten Anleitungen durch den Trainer.

In den Seminaren, die im Rahmen des Dr. Volker Warnke Instituts angeboten werden, enthalten das Selbstwert-Training und die NLP-Ausbildung Trainingselemente. In der Spirituellen Selbsterfahrungsgruppe werden einführend unterschiedliche Meditationsformen trainiert. Die Selbsterfahrungs-Blockseminare bieten Ihnen ebenfalls die Möglichkeit, bestimmte soziale Fertigkeiten zu trainieren (beispielsweise das Zugehen auf andere Menschen, das Lösen von Konflikten, das angemessene Äußern von Kritik und der eigene Umgang damit).

Beratung

Auch in der Beratung geht es darum, dass der Ratsuchende in einer umschriebenen Fragestellung durch einen Experten konkrete Hinweise oder Anleitungen bekommt. Die Beispiele von Beratungen sind vielfältig: Ehe-, Familien-, Schwangerschafts-, Erziehungsberatung, Rechtsberatung, Berufsberatung, Schuldnerberatung, Unternehmensberatung.
Unternehmensberatungen haben sich in der Regel weiter spezialisiert auf Marketing-, Personal-, Investitionsberatung, Outsourcing. Am Ende erhält der Auftraggeber (das Unternehmen) von der Unternehmensberatung eine so genannte To-do-Liste mit konkreten Vorschlägen zur Umsetzung verschiedener Maßnahmen.

Beratungselemente ergänzen die Seminare am Dr. Volker Warnke Institut dann, wenn Sie bei der Verwirklichung Ihrer Ziele konkrete Sachinformationen benötigen, über die ich aufgrund meiner Erfahrung verfüge, sei es z. B. bei der Planung Ihrer Niederlassung, bei Herausforderungen mit Ihrem Personal, bei der Entwicklung einer neuen Strategie zur Einführung einer neuen Therapiemethode, bei der Entscheidung für einen bestimmten Standort für Ihre Praxis und ähnliches.

Therapie

Bei der Therapie handelt es sich um eine Behandlungsmaßnahme mit psychischen Mitteln, bei der eine definierte Erkrankung vorliegt. Abhängig von der Therapiemethode, die der Therapeut praktiziert, nehmen die konkreten Anregungen einen unterschiedlich großen Raum ein. Während in einer psychoanalytischen Therapie die geforderte Abstinenz des Therapeuten auch die Zurückhaltung bei der Erteilung von Ratschlägen einschließt, werden in der Verhaltenstherapie dem Patienten auch gezielte Verhaltensrichtlinien mitgegeben, die es ihm erleichtern, in seiner Realität zurechtzukommen.

In Einzelfällen stellt sich während eines Coachings oder eines Seminars oder auch in einem Selbsterfahrungs-Blockseminar heraus, dass der Teilnehmer eine längere Begleitung durch einen Therapeuten und eine Langzeittherapie benötigt, die ich ihm wegen fehlender zeitlicher Valenzen nicht anbieten kann. In diesem Fall unterstütze ich meinen Klienten dabei, einen geeigneten Therapeuten zu finden.

Coaching: Einzel-, Paar- und Gruppen-Coaching

Das Coaching (nähere Hinweise siehe Glossar) ist zwischen der Beratung und der Therapie angesiedelt: Die Ziele werden gemeinsam mit dem Klienten entwickelt, anschließend begleitet der Coach seinen Klienten auf dem Wege der Zielverwirklichung. Bei der Zielformulierung ist auf die Einhaltung bestimmter Kriterien zu achten um sicherzustellen, dass das Ziel realistisch ist und dass es nicht durch innere Einwände des Klienten sabotiert wird. Die Erarbeitung des Coaching-Ziels setzt sehr viel Erfahrung beim Coach voraus, der genau herausfinden muss, ob es sich tatsächlich um ein selbstbestimmtes Ziel des Klienten handelt oder ob der Klient beispielsweise einen Familienauftrag erfüllt.

Ein Beispiel

Der sichtbar überlastete Abteilungsdirektor Manfred Meier* erscheint zum Coaching, um seine Karriere schneller voranzutreiben. Beiläufig erklärt er, dass sein drei Jahre jüngerer Bruder Matthias* bereits seit einem Jahr Niederlassungsleiter ist.
Es stellt sich heraus, dass er – solange er zurückblicken kann – mit seinem jüngeren Bruder konkurriert hat. Bei der Beschreibung seiner Lebenssituation wird deutlich, wie sehr er sein Privatleben bisher für seine Karriere geopfert hat.
Hier ist es die Aufgabe des Coaches „gegenzusteuern“, das heißt dem Klienten sein Konkurrenzverhalten widerzuspiegeln und ihn anzuregen, auf seine persönlichen Bedürfnisse zu achten und eine ausgeglichene Bilanz zwischen seinem Beruf und seinem Privatleben zu entwickeln.

* Namen geändert

Paar-Coaching

Während es im Einzel-Coaching um die Formulierung und Begleitung bei der Zielverwirklichung des einzelnen Klienten geht, steht beim Paar-Coaching das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt.

Paar-Coaching wird bei mir häufig nachgefragt, wenn Ehe- oder Lebenspartner merken, dass sie z. B. durch den Bau eines Hauses, durch die Erziehung der Kinder oder durch die berufliche Karriere eines oder beider Partner den Kontakt zueinander verloren haben und sich die Beziehung auf eine – wie ein Paar es äußerte – „Alltags-Bewältigungs-Beziehung“ reduziert hat. Hier liegt die Herausforderung des Coaches darin, verschüttete Ressourcen wieder freizulegen.
Ressourcen sind in diesem Falle beispielsweise gemeinsame Interessen, Werte, Lebenspläne, die sie durch die Belastungen des Alltags aus dem Auge verloren haben. Häufig eröffnet eine einzige Sitzung den Partnern den Weg, wieder aufeinander zuzugehen.

Gruppen-Coaching

Unter das Gruppen-Coaching fallen z. B. das Coachen von Praxisteams, mit dem Ziel, eine gemeinsame Praxisvision zu entwickeln, mit der sich jedes einzelne Teammitglied identifizieren kann.

Promotions-Coaching®

Promotions-Coaching® für Examenskandidaten und Doktoranden

Mein Auftrag beim Examens- und Promotions-Coaching® ist es, Doktoranden bei der Fertigstellung ihrer Promotion psychologisch zu unterstützen. In vielen Fällen ist die Dissertation fast abgeschlossen; es fehlt im einen Fall nur noch die Diskussion, im anderen lediglich das Literaturverzeichnis. Erschwerend kommt häufig hinzu, dass die Dissertation seit Jahren in der Schublade liegt und dass der Kontakt zum Doktorvater seitdem abgerissen ist.

Symbolik und Funktion

Das Wissen um die tiefe Symbolik, die mit der Promotion verbunden ist, ist bedauerlicherweise verlorengegangen. Jeder der Begriffe, die mit der Doktorarbeit zusammenhängen, wie z. B. Doktorvater, Inauguraldissertation, Promotion deutet auf den Symbolgehalt hin: Es geht um einen Individuationsschritt, der mit der Promotion ihren Abschluß findet.
So ist es eine archetypische (das heißt Ur-) Funktion des Vaters zu „fordern und zu fördern“, so wie das Nähren die entsprechende archetypische Funktion der Mutter darstellt. Es ändert auch nichts an dieser Tatsache, wenn wir als Männer das Fläschchen geben: Das Nähren bleibt eine weibliche Funktion. Wenn eine Doktormutter die Doktorarbeit betreut, übernimmt sie entsprechend eine väterliche Funktion.

Ist dieser Schritt (die Promotion) vollzogen, hat der Doktorvater oder die Doktormutter eine Funktion erfüllt: Er oder sie hat den Doktoranden „promoviert“.
Gelingt es, das Verständnis für diese Zusammenhänge ins Bewusstsein zurückzuholen, tritt die – häufig konfliktbeladene – Beziehung zum eigenen Vater des Doktoranden in den Vordergrund, die in der Weigerung, die Dissertation abzuschließen, ausgetragen wird - mit der Konsequenz der Selbstsabotage.

Zielsetzung und Motivation

Das Promotions-Coaching®, das ich beim Deutschen Patentamt als Marke habe schützen lassen, erfordert in der Regel nur eine Coaching-Sitzung von durchschnittlich 1,5 Stunden.
Neben der Aufdeckung der unbewussten Psychodynamik (wobei mir meine Erfahrung als Analytiker nach C. G. Jung zugute kommt), entwickle ich zusammen mit dem Doktoranden eine Motivationsstrategie, um sein Zielbewusstsein zu schärfen und dieses Ziel (die Fertigstellung der Dissertation) für den Doktoranden so attraktiv zu machen, dass er sich buchstäblich zu diesem Ziel hingezogen fühlt. Bei diesem zweiten Teilschritt des Promotions-Coachings bringe ich meine Erfahrungen als NLP-Lehrcoach ein.

Coaching-Seminare

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